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KI-Beratung und KI-Entwicklung

KI-Beratung und KI-Einführung im Unternehmen: Ablauf, Kostenfaktoren, Datenschutz und Betriebsrat, Schulung nach AI Act, bis in den Betrieb.

KI, die nach dem Pilot weiterläuft

Wir beraten zu KI, weil wir sie seit 2023 täglich selbst einsetzen – in der Entwicklung, in der Buchhaltung, im Marketing. Aus dieser Praxis wissen wir, was trägt, wo es hakt, wie Menschen mit KI tatsächlich umgehen und an welchen Hebeln es sich zu drehen lohnt. Unsere Beratung setzt deshalb dort an, wo ein reiner Copilot-Rollout aufhört.

  • seit 2023 KI in der Praxis
  • >50 % Code-Änderungen 2026 mit KI-Unterstützung
  • >2.800 KI-mitgeschriebene Commits seit 2025
  • 12 automatische Prüf-Agenten vor jedem Merge
  • 13+ Fachartikel zu KI

Gemessen am 22.09.2026 über 47 Repositories und 13.835 Commits anhand der KI-Vermerke in Commits; die Quote ist eine Untergrenze.

Warum JASP?

  • Gemessen, nicht geschätzt: Den KI-Anteil unserer Codeänderungen zählen wir über Commit-Trailer aus und veröffentlichen ihn
  • Kontrolle ist eingebaut: Zwölf automatische Review-Agents prüfen jede Änderung vor dem Zusammenführen: Qualität, Sicherheit, Tests, Frontend, Backend, DevOps – Teamregel seit Mai 2026
  • Wir schreiben mit, auch über Fehlschläge: Was wir über KI lernen, veröffentlichen wir – darunter die vierteilige Serie „Hochbegabt und leicht dümmlich“ über die Arbeit mit einem KI-Agent im Team
  • „Run smarter Projects“: KI ist Werkzeug, nicht Ziel – wir empfehlen sie dort, wo sie Arbeit spart, und sagen es, wenn sie das nicht tut

Wobei wir beraten

  • Erster Anwendungsfall: Wir bewerten eure Ideen nach Häufigkeit, Datenlage, Risiko, Verantwortung und Testfällen und schneiden daraus einen begrenzten Start
  • Daten-Ampel: Welche Daten dürfen in welches KI-System? Wir sortieren nach Sensibilität und halten die Regel je Datenart fest. Eine Rechtsberatung ersetzt das nicht
  • Pilot in den Betrieb: Piloten scheitern selten an der Technik, sondern an fehlender Abnahme, unklarer Zuständigkeit und einem Prozess, der nicht dazu passt. Das klären wir, bevor gebaut wird
  • Lösungsweg: Microsoft Copilot, RAG, Agents, Eigenentwicklung oder eine Mischung – verglichen an eurem Fall, nicht am Produktversprechen

Wie läuft eine KI-Einführung im Unternehmen ab?

Eine KI-Einführung ist kein Lizenzkauf, sondern eine Folge begrenzter Entscheidungen. Wir gehen so vor:

  1. Anwendungsfall auswählen: Eine häufige, begrenzte Aufgabe mit vorhandenen Daten und korrigierbaren Fehlern. Wie die Bewertung funktioniert, steht in „Wie wählt ihr den ersten KI-Anwendungsfall aus?“
  2. Daten-Ampel festlegen: Welche Daten in welches Werkzeug dürfen, bevor jemand etwas eingibt. Die Ampel erklärt „Welche Daten dürfen in die KI?“
  3. Lösungsweg wählen: Copilot, RAG, Agent oder Eigenentwicklung, verglichen an eurem Fall. Die Entscheidungshilfe steht in „Copilot, RAG, KI-Agent oder Eigenentwicklung?“
  4. Klein starten und prüfen: Eine verantwortliche Person, ein fester Satz aus Normal-, Grenz- und Ablehnungsfällen und vorab definierte Stoppsignale.
  5. In den Betrieb bringen: Abnahme, Zuständigkeit und Prozess-Passung klären. Woran Piloten sonst hängen bleiben, zeigt „Warum bleiben KI-Piloten hängen?“

Parallel schulen wir die Teams, die mit der KI arbeiten sollen. Wie viel Entscheidungsfreiheit ein Agent im Betrieb bekommt, beschreibt „KI-Agenten nach Situation steuern“.

Was bestimmt die Kosten?

Konkrete Preise nennen wir erst, wenn wir euren Fall kennen. Diese Größen bestimmen den Aufwand:

  • Zahl der Nutzenden: Eine Lizenz pro Kopf rechnet sich für eine Aufgabe, die nur wenige betrifft, oft nicht. Dann ist ein eigener Assistent auf euren Dokumenten günstiger
  • Umfang des Anwendungsfalls: Eine Aufgabe oder ein mehrstufiger Prozess mit mehreren Systemen
  • Datenlage: Bei RAG entscheidet die Aufbereitung der Quellen oft stärker über die Qualität als das Sprachmodell
  • Anbindung und Berechtigungen: Welche Systeme beteiligt sind und wer was sehen darf
  • Freigabepunkte und Testfälle: Je teurer ein Fehler, desto mehr menschliche Prüfung braucht der Ablauf
  • Schulung und Betrieb: Teams befähigen, Qualität prüfen, Änderungen freigeben

Wie gehen wir mit Datenschutz und Betriebsrat um?

Vor der ersten Eingabe klären wir mit euch Werkzeug, Vertrag, Speicherort, Trainingsnutzung, Zweck und Löschung. Das Ergebnis ist die Daten-Ampel: eine Regel pro Datenart. Auch RAG löst den Datenschutz nicht automatisch, denn Quellenqualität, Datenminimierung und Zugriffsrechte müssen stimmen. Läuft die KI auf Personendaten, braucht es Zweck, Rechtsgrundlage und Datenminimierung.

Den Betriebsrat und die IT bindet ihr von Anfang an ein. Das gilt vor allem, wenn KI das Verhalten von Mitarbeitenden auswertet. Wir bereiten dafür die technische Grundlage vor: welche Daten fließen, wer sieht die Ergebnisse, was bleibt lokal. Die rechtliche Bewertung ist Sache eurer Rechtsabteilung und kein Teil unserer Beratung.

JASP-Produkte mit KI

  • Widget Builder: KI-Editor, der Staffbase-Widgets per Chat baut, und ein MCP-Server für KI-Assistenten
  • Automatic Translator: KI-gestützte Übersetzung von SharePoint-Seiten mit Azure AI
  • M365 Search Connector: Staffbase-Inhalte für Microsoft Search und Copilot auffindbar
  • JASP Events: API-Schlüssel je Mandant, dieselbe Schnittstelle als MCP-Server für KI-Assistenten

Was wir bauen

  • Eigene Assistenten auf euren Dokumenten: anbieteroffen und ohne Lizenz pro Kopf, wenn die sich für eine Aufgabe nicht rechnet. Für einen Werkstattmeister sucht ein solcher Assistent Ersatzteile für den Maschinenpark in Lieferantenkatalogen, die in mehreren Sprachen und Versionen vorliegen. Jede Antwort verlinkt das Quelldokument, damit er das Teil in der technischen Zeichnung prüfen kann. Aus einer Viertelstunde Suche werden zwei Minuten
  • Workflow-Automatisierung, unter anderem mit n8n, für wiederkehrende Abläufe mit klarem Auslöser und klarem Ergebnis
  • RAG auf Microsoft 365-Inhalten, damit Antworten aus euren Dokumenten kommen und nachvollziehbar bleiben
  • Agents mit Freigabepunkten: Der Mensch entscheidet überall dort, wo ein Fehler teuer wird
  • Eigene Anwendungen, wenn Standard nicht reicht – etwa der KI-Editor im Widget Builder, der seit April 2026 Widgets im Chat baut
  • Befähigung eurer Teams: Schulungen zur KI-Kompetenz nach Artikel 4 AI Act, damit Mitarbeitende Möglichkeiten und Grenzen des Werkzeugs kennen

Wie wir es selbst halten

Unsere Buchhaltung läuft seit August 2026 mit KI: Belege werden zugeordnet, Buchungen vorgeschlagen, bei unsicheren Fällen versucht ein zweiter Agent, den ersten zu widerlegen. Jede Zahlung nach außen geben die Partner trotzdem einzeln frei. Marketing-Entwürfe schreiben Agents, veröffentlicht wird nichts ohne menschliche Freigabe.

Wie viel ein Agent allein entscheiden darf, hängt bei uns an der Situation. Ein eigenes Werkzeug gibt jeder KI-Sitzung zu Beginn Kontext und Regeln mit, passend zum aktuellen Zustand. Am Schreibtisch fragt die KI zurück und zeigt Ergebnisse erst in einer lokalen Vorschau, bevor etwas weitergeht. Sind wir ein paar Stunden im Termin, darf sie innerhalb zusätzlicher Regeln mehr selbst entscheiden. Nachts bringt sie eine Aufgabe eigenständig durch alle Prüfungen und automatischen Tests bis auf eine Staging-Umgebung – das dauert rund eine Stunde und ist genau dann richtig, wenn niemand darauf wartet. Autonomie setzen wir pro Situation, nicht global.

Ihr habt eine KI-Idee und wollt wissen, ob sie trägt? Sprecht uns an. Wir schauen uns Aufgabe, Daten und Risiken an und sagen euch, womit ihr anfangen solltet.

Eure Situation

  • Ihr habt viele KI-Ideen und wisst nicht, welche ihr zuerst angehen sollt
  • Ein Pilot läuft seit Monaten, kommt aber nicht in den produktiven Betrieb
  • Ihr wisst nicht, welche Daten in welches KI-System dürfen
  • Ihr entscheidet gerade zwischen Microsoft Copilot, eigener Lösung und einer Mischung
  • Eure Teams sollen KI nutzen, kennen aber weder Möglichkeiten noch Grenzen

Unsere Leistungen

  • Auswahl und Bewertung des ersten begrenzten Anwendungsfalls
  • Daten-Ampel: welche Daten in welches KI-System dürfen
  • Vom Pilot in den Betrieb: Abnahme, Zuständigkeit, Prozess-Passung
  • Lösungsvergleich: Microsoft Copilot, RAG, Agents, Eigenentwicklung
  • Workflow-Automatisierung, unter anderem mit n8n
  • Eigene Assistenten auf euren Dokumenten, anbieteroffen
  • RAG auf Microsoft 365-Inhalten und Agents mit Freigabepunkten
  • Schulungen zur KI-Kompetenz nach Artikel 4 AI Act

Beispiele

  • Eigener Assistent für einen Werkstattmeister: findet Ersatzteile in mehrsprachigen Lieferantenkatalogen – aus einer Viertelstunde Suche werden zwei Minuten, jede Antwort verlinkt das Quelldokument
  • Individuelle Chat-Assistenten für Unternehmen auf den eigenen Dokumenten, anbieteroffen
  • KI-Editor im Widget Builder seit April 2026: Widgets im Chat bauen, mit Live-Vorschau und wahlweise Anthropic, OpenAI oder Azure OpenAI
  • Eigene Buchhaltung seit August 2026 mit KI: Belegzuordnung und Buchungsvorschläge automatisiert, jede Zahlung nach außen einzeln freigegeben
  • Lokale KI ohne Datenabfluss: Bildgenerierung mit Draw Things und Flux 2, Code-Review mit LM Studio und Gemma

Häufige Fragen zu KI-Beratung und KI-Entwicklung

Womit fangen wir an, wenn wir noch gar nichts mit KI machen?
Mit einer kleinen, häufigen Aufgabe, für die die Daten schon da sind und bei der ein Fehler korrigierbar bleibt. Wir bewerten eure Ideen gemeinsam nach Häufigkeit, Datenlage, Risiko, Verantwortung und Testfällen – und schneiden daraus einen begrenzten ersten Anwendungsfall. Das Vorgehen haben wir in „Wie wählt ihr den ersten KI-Anwendungsfall aus?“ offengelegt.
Microsoft Copilot kaufen oder selbst etwas bauen?
Das hängt an der Aufgabe, nicht am Anbieter. Microsoft Copilot spielt seine Stärke aus, wenn die Arbeit ohnehin in Microsoft 365 stattfindet. Betrifft eine Aufgabe nur wenige Personen, rechnet sich eine Lizenz pro Kopf dafür oft nicht – dann ist ein eigener Assistent auf euren Dokumenten der günstigere Weg. Läuft ein mehrstufiger Prozess, sind Agents mit Freigabepunkten passender. Oft ist die Antwort eine Mischung, und genau die vergleichen wir an eurem Fall.
Wie geht ihr mit DSGVO und AI Act um?
Wir sortieren mit euch, welche Daten in welches KI-System dürfen, und halten die Regel pro Datenart fest – das ist die Daten-Ampel. Zur KI-Kompetenz nach Artikel 4 AI Act schulen wir eure Teams. Eine Rechtsberatung ist das ausdrücklich nicht: die verbindliche Bewertung trefft ihr mit eurer Rechtsabteilung, wir liefern die technische Grundlage dafür.
Muss dafür alles in die Cloud?
Nein. Ein Teil unserer eigenen KI-Arbeit läuft lokal, ohne dass Daten das Gerät verlassen – Bildgenerierung mit Draw Things und Flux 2, Code-Review mit LM Studio und Gemma. Lokale Modelle sind langsamer und schwächer als die großen Cloud-Modelle, für klar umrissene Aufgaben reichen sie. Wir sagen euch pro Anwendungsfall, was lokal sinnvoll ist und was nicht.
Wie läuft eine KI-Einführung im Unternehmen ab?
In fünf Schritten: erster Anwendungsfall auswählen, Daten-Ampel festlegen, Lösungsweg wählen, mit festen Testfällen klein starten und den Piloten in den Betrieb überführen. Dazu kommt die Schulung der Teams. Jeden Schritt beschreibt der Abschnitt „Wie läuft eine KI-Einführung im Unternehmen ab?“ auf dieser Seite.
Was kostet KI-Beratung oder eine KI-Einführung?
Eine Pauschale nennen wir nicht, sie wäre geraten. Den Preis treiben die Zahl der Nutzenden, die Datenlage, die Anbindung an eure Systeme, die Freigabepunkte, die Schulung und der Betrieb. Wer diese Größen vor dem Gespräch kennt, bekommt ein belastbares Angebot. Die Kostenfaktoren stehen im Abschnitt „Was bestimmt die Kosten?“.
Müssen wir den Betriebsrat einbinden?
Wir empfehlen, Betriebsrat und IT von Anfang an einzubeziehen und gemeinsam festzulegen, welche Daten die KI verarbeiten darf. Besonders wichtig ist das, wenn KI Verhalten von Mitarbeitenden auswertet, etwa das Leseverhalten im Intranet. Das spart späteren Vertrauensverlust. Welche Mitbestimmungsrechte im Einzelfall gelten, klärt eure Rechtsabteilung, das ist keine Rechtsberatung von uns.
Ist eine KI-Schulung für Mitarbeitende Pflicht?
Artikel 4 der KI-Verordnung verlangt, dass Anbieter und Betreiber von KI-Systemen die KI-Kompetenz der Personen fördern, die in ihrem Auftrag mit diesen Systemen arbeiten. Die Maßnahmen hängen laut Europäischer Kommission von Vorwissen, Einsatzkontext und Risiko ab. Wir schulen eure Teams entsprechend. Die verbindliche Bewertung bleibt bei eurer Rechtsabteilung.
Welche JASP-Produkte nutzen KI?
Der KI-Editor im Widget Builder baut Widgets per Chat. Der Automatic Translator übersetzt SharePoint-Seiten mit Azure AI. Der M365 Search Connector macht Staffbase-Inhalte für Microsoft Copilot sichtbar. JASP Events bietet seine Schnittstelle auch als MCP-Server für KI-Assistenten an.

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