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Power Platform Pipelines

Können Änderungen in Power Automate-Lösungen automatisch bereitgestellt werden? Die gute Nachricht ist: Ja! Mit den Power Platform Pipelines hat das...

Autor: JASP Team
Power Platform Pipelines

Können Änderungen in Power Automate-Lösungen automatisch bereitgestellt werden? Die gute Nachricht ist: Ja! Mit den Power Platform Pipelines hat das Konzept des kontinuierlichen Deployments seinen Weg in die Microsoft Power Plattform gefunden. Doch wie funktionieren Power Platform Pipelines eigentlich? Und wie werden sie konfiguriert? Dieser Blog-Artikel bietet die Antworten.

Das Ziel der Power Platform Pipelines

Power Platform Pipelines automatisieren die Schritte des Exports und Imports zwischen Entwicklungs-, Test- und Produktivumgebungen. Mit ihnen können Lösungen schnell verändert und in Sekundenschnelle auf eine andere Umgebung übertragen werden.

Wo findet man das Feature?

Das Tool Power Platform Pipelines kann im Power Apps Admin Center auf Environment-Ebene installiert werden. Es befindet sich in der Kategorie Dynamics 365 Apps:

Power Platform Admin Center – Environments-Übersicht mit Dynamics 365 Apps

Durch einen Klick auf Install App im Ribbon kann das Feature Power Platform Pipelines ausgewählt werden. Danach erscheinen zwei neue Einträge. Im Admin Center unter Apps findet sich nun die Deployment Pipeline Configuration. Hier können Pipelines für die Umgebung erstellt und konfiguriert werden.

Power Apps – Deployment Pipeline Configuration App in der App-Liste

Im Solution Explorer von Power Automate gibt es zudem einen neuen Reiter Pipelines, der aufgerufen wird, um eine bereits konfigurierte Pipeline auszulösen (triggern).

Power Automate – Solution Explorer mit Pipelines-Navigation

Wie konfiguriere ich eine Pipeline?

Um eine Pipeline zu erstellen oder zu konfigurieren, benötigt man die Rolle eines Power Platform Administrators. Es gibt einige Voraussetzungen:

  • Mindestens drei Environments im Tenant müssen als Managed Environments konfiguriert sein. Dies kann Auswirkungen auf die Lizenzanforderungen haben, daher sollte das Konzept von Managed Environments verstanden werden, bevor Environments als „Managed“ aktiviert werden.
  • Alle in der Pipeline verwendeten Environments müssen eine Microsoft Dataverse-Datenbank enthalten.
  • Spezielle „Microsoft Dataverse for Teams“ Environments unterstützen derzeit keine Pipelines.

Sind diese Voraussetzungen erfüllt, kann eine Pipeline angelegt werden. Die Pipeline besteht aus einzelnen Konfigurationsschritten im Solution Explorer, genannt Deployment Stages. Ein Beispiel wäre „Deploy to Test“, in dem festgelegt ist, dass die Lösung automatisch von der Develop-Environment in die Test-Environment übertragen wird.

Power Apps – Standard Deployment Pipeline Konfiguration mit Deployment Stages

Pipelines sind das Herzstück der automatisierten Bereitstellung von Lösungen im Entwicklungsprozess mit Power Automate.

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