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5 Min. Lesezeit

Datenintegration im Staffbase-Intranet ohne IT-Aufwand

So verbindet ihr Datenquellen sicher mit eurem Staffbase-Intranet. Der Widget Builder integriert HR-Systeme, CRM und APIs – ohne IT-Unterstützung.

Autor: JASP Team

Wenn Datensilos die interne Kommunikation ausbremsen

Organisatorische Herausforderungen entstehen, wenn Mitarbeiterinformationen über mehrere Systeme verstreut sind. SharePoint-Listen, externe Datenbanken, HR-Systeme und verschiedene Anwendungen funktionieren jeweils als isolierte Inseln. Jede neue Datenquelle erfordert IT-Beteiligung, Schnittstellenklärung, Sicherheitsfreigaben und oft wochenlanges Warten.

Redaktionsteams stehen täglich vor Fragmentierung: Kantinenspeisepläne aus Catering-Systemen, Fahrpläne von Verkehrs-APIs, Geburtstagslisten aus HR-Tools – alles separate Lösungen, die manuelle Pflege erfordern. Das Ergebnis: Mitarbeitende verpassen wichtige Informationen oder greifen auf veraltete Kommunikationskanäle zurück, was letztlich die Plattformakzeptanz reduziert.

Typische Datenintegrations-Hürden

Technische Komplexität bei jeder neuen Quelle

Jede Datenverbindung erfordert individualisierte Schnittstellenentwicklung. Die IT wird zum Flaschenhals – selbst für scheinbar einfache Aufgaben wie das Importieren einer Excel-Tabelle aus SharePoint.

Sicherheitsbedenken und Compliance-Anforderungen

Externe APIs und sensible Personaldaten lösen langwierige Genehmigungsprozesse aus. Datenschutzbeauftragte müssen einbezogen werden, Berechtigungskonzepte erstellt und Datenflüsse dokumentiert werden.

Fehlende Flexibilität für die Redaktion

Sobald eine Integration eingerichtet ist, können Redaktionsteams sie nicht eigenständig anpassen. Jede Änderung – zusätzliche Datenfelder oder andere Filterung – landet wieder bei der IT.

Mangelnde Transparenz über Datenquellen

Große Organisationen verlieren den Überblick, welche Systeme welche Daten liefern. Diese Intransparenz führt zu doppelten Pflegeaufwänden und Inkonsistenzen.

Keine Personalisierung möglich

Daten werden typischerweise als “Einheitslösung” bereitgestellt. Standortspezifische Informationen, rollenbasierte Inhalte und individuelle Präferenzen bleiben schwer umsetzbar, obwohl Mitarbeitende Relevanz erwarten.

Der Widget Builder: Datenintegration ohne IT-Marathon

No-Code-Bedienung mit professioneller Architektur

Der Widget Builder ermöglicht Redaktionsteams, verschiedene Datenquellen ohne Programmierkenntnisse zu integrieren. Die IT richtet Verbindungen einmalig ein; danach arbeitet das Redaktionspersonal vollständig im No-Code-Modus. Bestehende Widgets werden angepasst, neue bereitgestellt und Inhalte eigenständig aktualisiert.

Beispiel Mitarbeiter-Jubiläen:

HR-Daten befinden sich in einer SharePoint-Liste. Der Widget Builder verbindet sich über SharePoint REST API oder Microsoft Graph API – einmalig von der IT durch Azure AD App-Registrierung mit OAuth 2.0-Authentifizierung und verschlüsselter Übertragung konfiguriert. Redaktionsteams wählen aus, welche Spalten angezeigt werden, definieren Filter (z. B. Jubiläen innerhalb von 30 Tagen) und legen Designparameter fest. Das Widget läuft automatisch – neue SharePoint-Einträge erscheinen ohne Eingriff im Staffbase-Intranet.

Native Microsoft 365-Integration

Organisationen, die bereits im Microsoft-Ökosystem arbeiten, optimieren die bestehende Infrastruktur: SharePoint-Listen, Excel-Dateien in OneDrive, Power Automate-Flows oder Microsoft Graph-Daten direkt. Die Authentifizierung nutzt etablierte Microsoft-Mechanismen – die IT benötigt keine zusätzlichen Sicherheitsschichten.

Flexible externe Datenquellen

Nicht alle Informationen befinden sich in Microsoft 365. Der Widget Builder verbindet externe REST-APIs für:

  • Abfahrtszeiten öffentlicher Verkehrsmittel für Standorte mit hohem Pendleraufkommen
  • Kantinenspeisepläne aus Catering-Management-Systemen
  • Wetterdaten für Außendienstmitarbeitende
  • Energieverbrauchsdaten aus dem Facility Management

Die IT definiert Zugriffsbeschränkungen, API-Schlüssel und Aktualisierungsintervalle. Redaktionsteams bestimmen die Datenanzeige – ohne Entwicklerbeteiligung.

Personalisierung und Targeting direkt integriert

Der Widget Builder nutzt nativ die Staffbase-Targeting-Funktionen und ermöglicht, dass identische Datenquellen für verschiedene Benutzergruppen unterschiedlich angezeigt werden.

Praxisbeispiel Speiseplan:

Drei Standorte haben separate Kantinen. Alle Speisepläne existieren in einer SharePoint-Liste mit einer “Standort”-Spalte. Der Widget Builder erstellt ein Widget, das automatisch nur den Speiseplan des jeweiligen Benutzerstandorts anzeigt – basierend auf Staffbase-Profildaten. Dies erfordert Standortinformationen in Staffbase-Profilen, die mit den Quellbezeichnungen übereinstimmen. Mitarbeitende sehen nur relevante Inhalte; Organisationen pflegen eine einzige Datenquelle.

So funktioniert die Integration – technisch einfach erklärt

Die Widget Builder-Architektur folgt einem Prinzip: Sichere Verbindung – zentrale Verwaltung – flexible Nutzung

Schritt 1: Einmalige Einrichtung durch die IT

Die IT verbindet den Widget Builder mit gewünschten Datenquellen durch standardisierte Protokolle (OAuth 2.0 für Microsoft 365, API-Token für externe Dienste). Alle Anmeldedaten werden sicher verschlüsselt (Azure Key Vault oder innerhalb der Staffbase-Infrastruktur); Verbindungen laufen über sichere HTTPS-Kanäle. Zugriffe werden protokolliert und sind auditierbar. Die IT bestimmt, welche Redakteure auf welche Datenquellen zugreifen können.

Diese Einrichtung erfordert initial qualifizierten IT-Aufwand – danach läuft die Lösung mit minimalen Wartungsanforderungen.

Schritt 2: Redaktioneller Zugriff ohne technisches Know-how

Im Widget Builder wählen Redaktionsteams konfigurierte Datenquellen aus Dropdown-Menüs, zeigen verfügbare Daten in der Vorschau an und ziehen gewünschte Felder per Drag-and-Drop. Filter, Sortierung und Design werden visuell konfiguriert – wie bei modernen Website-Buildern.

Schritt 3: Automatische Aktualisierung

Sobald Widgets live sind, aktualisieren sie sich automatisch. Quelländerungen – neue SharePoint-Einträge – erscheinen ohne manuellen Eingriff im Intranet. Die IT legt die Aktualisierungsfrequenz unter Berücksichtigung von Performance und API-Rate-Limits fest (alle 15 Minuten für Echtzeitdaten wie Fahrpläne; täglich für Kantinenspeisepläne).

Schritt 4: Zentrale Übersicht und Governance

Alle aktiven Verbindungen bleiben für IT und Kommunikationsleitung zentral sichtbar. Wer nutzt welche Quelle? Wie häufig wird das Widget genutzt? Gibt es Fehler beim Datenabruf? Diese Transparenz vereinfacht Wartung und Compliance-Dokumentation.

Was sich konkret ändert: Mehrwert für alle Beteiligten

Für die Redaktion

  • Autonomie statt Abhängigkeit: Neue Inhalte und Änderungen gelingen ohne IT-Tickets – Reaktionszeiten sinken von Wochen auf Minuten.
  • Konsistente Inhalte: Daten stammen direkt aus führenden Quellen; manuelle Übertragungsfehler verschwinden.
  • Kreative Freiheit: Mehr Zeit für strategische Kommunikation statt Datenpflege.

Für die IT-Abteilung

  • Einmalige statt wiederkehrender Arbeit: Nach der Einrichtung laufen Widgets mit minimaler Wartung.
  • Kontrollierte Selbstbedienung: Sicherheitsrichtlinien bleiben trotz redaktioneller Autonomie geschützt.
  • Weniger Support-Anfragen: Klare Verantwortlichkeiten und intuitive Oberflächen reduzieren Anfragen.
  • Volle Kontrolle über Sicherheit: Zentrales Berechtigungsmanagement, Audit-Logs und Datenfluss-Kontrolle.

Für die Mitarbeitenden

  • Relevante Informationen zur richtigen Zeit: Personalisierte, standort- oder rollenspezifische Inhalte erhöhen die Plattformakzeptanz.
  • Aktuelle Daten ohne Medienbruch: Kein Systemwechsel nötig – alles zentral im Intranet.
  • Bessere User Experience: Schnelleres Laden und zuverlässige Inhalte stärken das Vertrauen in die Plattform.

Diese Effekte wirken sich direkt auf die Staffbase-Plattformakzeptanz aus: Mitarbeitende erleben das Intranet als echten Mehrwert, nicht als zusätzliche digitale Last.

Schrittweise starten: Der pragmatische Weg

Viele Organisationen starten mit einem oder zwei konkreten Anwendungsfällen – vielleicht einem Kantinen-Widget oder einer Jubiläums-Integration. Nach erfolgreichen Piloten werden sukzessive weitere Datenquellen integriert. Diese iterative Strategie minimiert Risiken, erzielt schnell sichtbare Erfolge und ermöglicht sowohl IT als auch Redaktionsteams, Systemvertrautheit zu entwickeln.

Fazit: Datenintegration als Hebel für erfolgreiche interne Kommunikation

Datensilos sind organisatorische, keine technischen Herausforderungen. Der Widget Builder adressiert dies pragmatisch: durch sichere, standardisierte Schnittstellen, die einmalig von der IT eingerichtet und dann flexibel von Redaktionsteams genutzt werden.

Das vermeidet langwierige Abstimmungszyklen, reduziert den operativen Overhead und schafft die Grundlage für personalisierte, relevante Inhalte. JASP unterstützt mit über 20 Jahren Erfahrung im Microsoft-Ökosystem und tiefem Staffbase-Know-how Organisationen von der Konzeption über die Implementierung bis zum laufenden Betrieb.


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